HHU-Alumni: BWL

Von Malika Fachrou

Der Sprung vom Studentenleben in die Arbeitswelt mag für die Einen eine harte Mutprobe, für die Anderen ein erfreulicher Nervenkitzel sein. Für die 29-jährige BWL-Bachelor-Absolventin Hassnaa Es-Sabri glich der Sprung in die Arbeitswelt einem Hüpfer über eine kleine Pfütze. Schnell fand sie Fuß und eine Lücke zwischen Studium und Berufsleben gab es für sie nicht. Hassnaa ist in der Wirtschaftsberatung Horbach im Karrieremanagement tätig und fasste sofort nach Abschluss ihres Studiums an der Heinrich-Heine-Universität in dem Unternehmen Fuß.

Das Unternehmen über sich: „Seit über 30 Jahren ist HORBACH eine der Topadressen für Finanzplanung. So sind Sie für Ihre Zukunftsvision finanziell abgesichert. Wir beraten Sie über alle Lebensphasen. Schon ab dem Studium oder mit dem Berufseinstieg. Dazu gehören unter anderem Vorsorgekonzepte, zielgerichtete Vermögensbildung, Immobilienerwerb oder Finanzierung. Aktuell bieten wir Praktika, Seminare, gratis Bewerbungsbilder, Werkstudentenstellen und Traineeships an.
Bei Interesse Email an : hassnaa.es-sabri@horbach.de“

Zu Hassnaas Aufgabenbereichen fallen unter Anderem die Vorbereitung von Karriereseminaren und Vorstellungsgesprächen sowie die Bearbeitung von Bewerbungen. Ironischerweise begann ihre erfolgreiche Laufbahn im Unternehmen als Kundin. Angesprochen wurde sie von Promotern des Unternehmens auf dem Uni-Campus. Durch ihre Mitgliedschaft als Kundin wurde das Unternehmen auf sie aufmerksam und schnell stieg sie selbst in die Branche ein. So hat sie neben dem Studium drei Jahre im Unternehmen gearbeitet.
Für das Studium hat sie zwar acht Semester gebraucht, doch hat sie der Dauer ihres Studiums gegenüber gemischte Gefühle. „Rein ökonomisch betrachtet ist die Einhaltung der Regelstudienzeit klar vorzuziehen. Man bedenke: ein Jahr Vollverdienst geht einem einfach abhanden.“ Auf die Frage, was Ihre Uniwahl betrifft, würde sie jederzeit dieselbe Wahl treffen. Von der Organisation und der Reputation her ist die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Vergleich zu anderen Universitäten top. Abzüge gibt es jedoch bezüglich der Anonymität. Den Draht zu den Dozenten stuft sie von mäßig bis kaum vorhanden ein. Auch die Atmosphäre lasse ein wenig zu wünschen übrig, da eine solidarische Gemeinschaft zwischen ihren Mitstudierenden sehr schwach war. „Dies liegt jedoch eher an meiner Fachrichtung als an der Universität.“ Auch erläutert sie in diesem Zuge, dass in der Berufswelt der Unterschied zwischen Fachhochschule und Universität sich zumindest gehaltstechnisch abzeichne. Die richtige Balance zwischen Studium und Freizeit zu finden fällt vielen schwer. Hassnaa erläutert, dass das richtige Zeitmanagement das A und O in einem erfolgreichen Studium sei. Dadurch, dass sie nach dem Abitur erst eine Lehre gemacht und Vollzeit im Berufsleben war, wusste sie im Studium ihre freie Zeit viel besser einzuteilen und konnte diese auch effizienter nutzen.

Da sie selbst gegen alle Normen und Regeln nie als Werkstudentin gearbeitet, sondern immer als Freiberuflerin tätig war und auch während des Studiums kein einziges Praktikum absolvierte, möchte sie Studierenden gerne noch ein paar Ratschläge für ihren beruflichen Werdegang mitgeben. „Eine Quote ist nichts weiter als eine Zahl. Man kann das Leben Anderer nicht auf sein eigenes Leben beziehen und sollte seine eigenen Erfahrungen machen.“
Wir danken Hassnaa und wünschen ihr alles Gute für ihre Karrierelaufbahn.