Frauenbrunch: Kaffee, Tee und Hennamalerei…

Von Malika Fachrou

Am vergangenen Mittwoch, den 10. Dezember, war es wieder soweit: Das Frauenreferat der Heinrich-Heine-Uni lud zum Frauenbrunch.

frauenbrunch

Alte und neue Gesichter tauchten auf. Zum ersten Mal auf einer Veranstaltung des Frauenreferats war die Germanistik–Studentin Yasmin Iqbat (26). „Also darauf aufmerksam haben mich Freundinnen gemacht, die schon bei der vergangenen Veranstaltung waren.“ Freunde und Freundesfreunde finden sich hier bei gemütlicher Runde zusammen und positive Mundpropaganda erweitert den Radius der Anhängerschar. Was Yasmin so toll am Frauenbrunch findet: Man trifft Studentinnen aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen und sozialen Nischen. Dies stärkt die Community an der Universität und lässt die Universität auch als Raum des Gedankenaustausches dienen. Nach ihrem freudigen Besuch der letzten Veranstaltung hat sie sich auch für weitere Male vorgenommen teilzunehmen.

Hennamaleria und Kaffeklatsch…

Hennamalerei

Nicht nur als Raum des Gedankenaustausches, sondern auch als ein Schnittpunkt der Kulturen diente der vergangene Frauenbrunch. Während die Einen sich dem typischen Ritual Frau bedienten (gemeinsam den Ex verfluchen und dankbar sein, der Spezies Frau anzugehören), fanden sich Andere zusammen und ließen sich die Hände mit Henna schmücken. Um Zahnmedizinstudentin Sarah Taik (20) hat sich im Verlauf des Brunchs ein kleiner Kreis Studentinnen geschart, die alle entzückt von der Handverzierung waren – und dies auch zu Recht. Vor allem ihre Kommilitonin Sara Berndt (19) hat die Hennakunst ins Staunen gebracht: „Ich hatte sie schon seit längerem darum gebeten, mir mal ein Hennamuster auf die Händen zu malen, nun ja, und da kam der Frauenbrunch ganz gelegen.“ Sara ist nun das zweite Mal zu Gast bei dem Brunch und was ihr immer wieder Grund zum Wiederkommen gibt: Endlich Studentinnen aus anderen Fakultäten. „Man ist den ganzen Tag unter Medizinern, und was Mediziner so an sich haben… sie reden nur über Medizin, wenn sie zusammen kommen.“ So war der vergangene Brunch des Frauenreferats nicht nur eine Zusammenkunft für Studentinnen aus unterschiedlichen Fakultäten, sondern auch ein Ort an dem weibliche Studierende Konversation und Spaß miteinander verbinden konnten.