London Impressions – Ein Reise-Kurzguide

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Text und Bilder von Marie Darwin

Mein heutiger Beitrag dreht sich um meinen Kurztrip in die so schöne Stadt London. Vorweg: Schön ist es dort wirklich, aber es war einfach so teuer, dass wir anstatt bacon and beans nur Toast mit Schinken zum Frühstück hatten. Auch sonst habe ich leider nicht so viel Positives zu berichten. Klar die typischen Sehenswürdigkeiten wie die Tower Bridge oder das London Eye sind eindrucksvoll und auch das Finanzviertel mit den teilweise über 200 Meter hohen Towern war echt der Hammer! Aber bei gefühlten minus 20 Grad und Regen ist das alles nur halb so spannend.

Eigentlich hatten wir uns das alles etwas anders vorgestellt, da wir bei Ryanair für 20 Euro einen supergünstigen Flug bekommen hatten. Alles schön und gut, bis man dann merkt, dass der Flughafen 60 Kilometer weit weg von London ist und man 30 Euro pro Person für Hin- und Rücktransfer bezahlt. (Ich war also quasi schon arm bevor wir überhaupt in der Stadt waren).img_0353

Nach 50 Minuten waren wir dann in der Innenstadt angekommen und mussten uns erstmal die Zeit vertreiben bevor wir um 16 Uhr in unsere Wohnung in dem Stadtteil Shoreditch konnten. Also sind wir quasi aus Zeitvertreib durch die ganze Stadt gelaufen. Als wir dann endlich in die Wohnung konnten und die Bahn nehmen wollten, weil laufen wirklich nicht mehr, ging mussten wir für eine fünf minütige Strecke noch mal sechs Euro hinblättern. Ich mein klar, es sagen immer alle „London ist teuer“ aber das?! sechs Euro für eine verdammte Bahnfahrt? Das ist nicht mehr teuer, für so Preise braucht es ein neues Wort!

Natürlich war nicht alles schlecht. Am zweiten Tag waren wir beispielsweise in White Chapel, der Stadtteil der vor allem durch Jack the Ripper bekannt wurde. Dort sollte man auf jeden Fall gewesen sein. Ein total buntes Viertel mit vielen Vintageläden, kleinen Bars und Boutiquen. Es hat mir als kaufsüchtige Studentin fast das Herz gebrochen nichts mitnehmen zu können, weil die Klamotten dort einfach nur wunderschön waren. Außerdem waren wir auf zwei Foodfestivals und haben die Landestypische Küche probiert (das hat meinen Herzschmerz etwas lindern können).

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Allgemein war es dort wesentlich günstiger als im Stadtkern, also nichts wie hin da!

Für alle von euch, die auch überlegen mal nach London zu fahren, habe ich jetzt noch ein paar heiße Tipps, mit denen ihr etwas sparen könnt (vielleicht hätte ich mir mit diesen sogar die Jeansjacke kaufen können, der ich heute noch nachtrauer #alwaysinmymind)

  1. Versucht außerhalb des Stadtkerns zu essen, ein günstiges Frühstück gibt es beispielsweise bei Woodhouse oder in Gerry’s Café (39 Ludgate Hill), Mittags kann man es sich im Minories (Nähe der Tower Bridge) oder im Birdcage (etwas außerhalb/ 80 Columbia Rd) gutgehen lassen. Das Birdcage war beispielsweise ein Pub mit typisch-englischer Küche.
  2. Wenn ihr etwas länger in London seid solltet ihr euch eine Oysterticket besorgen. Das ist quasi eine Pre-Paid-Karte für alle öffentlichen Verkehrsmittel. Die Fahrten mit den Öffentlichen kosten dann umgerechnet circa noch die Hälfte, im Vergleich zum normalen Preis von circa fünf bis sechs Euro. Die Karte kann mit Guthaben gekauft werden und immer wieder nachgeladen werden. Es ist zudem sinnvoll, sich an Infoschaltern an den U-Bahn Stationen noch mal genauer zu informieren
  3. Das Gebäude „Sky Garden“ ist einer der Tower in London. Ihr könnt euch vorher online anmelden (am besten ein, zwei Tage vorher). Dann könnt ihr umsonst nach ganz oben und London bewundern.
  4. Am Flughafen solltet ihr nicht direkt ein Ticket für den Zug kaufen, sondern erst in die Flughafenhalle gehen. Dort gibt es Bustickets, die günstiger sind. (wenn ihr doch Bahn fahren wollt, solltet ihr vierer Gruppen mit anderen Personen bilden, dann kostet es viel weniger)
  5. (Hat zwar nichts mit sparen zu tun) aber in London gibt es kaum öffentliche Toiletten- also wenn ihr mal eine dieser Raritäten seht, benutzt sie am besten direkt.
  6. ACHJA GANZ WICHTIG. In London gibt es diese wirklich komische Regelung, dass ihr in Bussen nicht mit Bargeld zahlen könnt, ihr müsst die Tickets ebenfalls vorab in der Bahnstation kaufen.
  7. Und last but not least – Vergesst den Adapter nicht. Andere Länder, andere Steckdosen!  😉

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