Nizza und Türkei in den Medien – eine Presseschau mit Presseschau

Der Bildblog ist wieder zurück. Seit der zweiten Juliwoche gibt es in dem Medienwatchblog, einst gegründet um Deutschlands größter Tageszeitung auf die schmutzigen Finger zu sehen und mittlerweile mit wachsamen Auge auf die gesamte deutsche Medienlandschaft, wieder redaktionelle Beiträge. Nach dem Attentat in Nizza analysiert Moritz Tschermak, wie Bild-Chefredakteurin Tanit Koch ihren Lesern eine ordentliche Portion Splatter-Pon präsentierte ein „extrem drastisches Video“ auf Twitter teilt.

Das, sagen wir mal, Lifestylemagazin Vice fällt oft durch eine irgendwie merkwürdige aber auch unterhaltsame Mischung auf: Insbesondere Sex- und Drogenthemen, kommen zusammen mit ausgesprochen links geprägter Politikberichterstattung, Medienkritik und den neuesten Mode- und Esstrends. In einem dieser medienkritischen Beiträge empfiehlt Matern Boeselagerden Medien, doch bitte mit der Berichterstattung über Nizza einfach aufzuhören.

Wie es ist wenn medienschaffende plötzlich selbst im Mittelpunkt stehen, beschreiben Hakan Tanriverdi und Carolin Gasteiger auf der Homepage der „Süddeutschen Zeitung“. Sie berichten wie der Putscheverusch in der Türkei zwei Journalistinnen berühmt machte.

Die Medien lassen sich nicht mehr abschalten. Das ist Susanne Hamann von der „Rheinischen Post“ aufgefallen. Der Putsch-Lehrbuchmäßige Versuch, die Medien mundtot zu machen, ist in der Türkei gescheitert. Stattdessen ließ sich buchstäblich im Livestream verfolgen, was in Ankara und Istanbul geschah.

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